Zentrum für Kultur // Geschichte
Dorfstraße 3
01665 Käbschütztal / OT Niederjahna

Kontakt:

Dr. Lars-Arne Dannenberg
Telefon: +49 35795 / 16010
E-Mail: lars-arne.dannenberg@zkg-dd.de

Kontakt:

Dr. Matthias Donath
Telefon: +49 3521 / 4920796
E-Mail: matthias.donath@zkg-dd.de

 

Ausstellungen

Wir erstellen und realisieren anregende und informative Ausstellungen und Museumskonzeptionen. Auch die Entwicklung ganzer Museen ist uns nicht fremd. In Zusammenarbeit mit erfahrenen Gestaltern und Grafikern fertigen wir publikumsnahe Präsentationen zur Kultur // Geschichte. Wir erstellen Rahmenprogramme und Begleitpublikationen, wie Flyer und Kataloge, wir realisieren Audioführungen und Videopräsentationen.

Unser Anspruch ist stets, Wissen unterhaltsam für alle Bevölkerungsschichten – vom Vorschulkind bis zum Pensionär – zu vermitteln, denn dem Interesse an der Kultur // Geschichte ist keine Altersgrenze gesetzt.

Das 1192 erstmals urkundlich bezeugte Kloster Buch, in einem Knick der Freiberger Mulde, unweit von Leisnig gelegen, gehört zu den ältesten Zisterzienserklöstern im mitteldeutschen Raum. Der Förderverein Kloster Buch e.V. kümmert sich rührig um die imposanten Reste der einstigen Klosteranlage. Das ZKG war an der Neukonzeption und Neugestaltung der Dauerausstellung beteiligt. Die Ausstellung erklärt nicht nur die Geschichte von Kloster Buch, sondern entführt in die Welt der Zisterzienser und der Klostergärten und gewährt auf diese Weise spannende Einblicke in heute unbekannte Lebenswelten.

Etwa 70 Millionen Menschen in Europa gehören einer der 337 nationalen Minderheiten und Volksgruppen

an. Die Herausbildung von Nationalstaaten für eine Mehrheitsbevölkerung führte zum Entstehen von nationalen Minderheiten. Minderheiten sind seither durch Vertreibung und Assimilation bedroht. Doch Minderheiten bereichern Europa! Ihr Verlust würde zu einer kulturellen und sprachlichen Verarmung führen. Minderheiten können einen Vorteil für die Mehrheitsgesellschaft darstellen, weil sie Brücken über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg bauen. Die Wanderausstellung stellt den Wert von Minderheiten im Zuge der Herausbildung von Nationalstaaten dar. Schwerpunkt sind die nationalen Minderheiten in Deutschland sowie die deutschen Minderheiten in anderen europäischen Ländern. Zugleich wird gefragt, ob und wie es gelingen kann, das kulturelle Erbe von Minderheiten weiterzutragen.

Angaben zur Ausstellung und zu den Ausleihkonditionen finden Sie hier.

Am 27.10.2018 wurde auf Schloss Weesenstein die durch das Zentrum für Kultur//Geschichte konzipierte Ausstellung "Böhmen ist mein Heimatland! Deutsche und Tschechen in Nordböhmen 1918-1945" eröffnet. Die durchgehend zweisprachige Ausstellung erzählt von den Licht- und Schattenseiten des Zusammenlebens von Deutschen und Tschechen in der ersten Tschechoslowakischen Republik und dem Reichsgau Sudetenland. Ein reich bebilderter Begleitband ergänzt die Ausstellung. Sie ist bis zum 31.03.2019 zu sehen.

Das Zentrum für Kultur//Geschichte entwickelte für die Große Kreisstadt Wurzen und die Ev.-luth. Kirchgemeinde Wurzen die Ausstellung Mein Glaube! Meine Macht! Johann von Salhausen Ausstellungsort war das Kirchenschiff der Wenceslaikirche, die vor mehr als 500 Jahren durch den Meißner Bischof Johann von Salhausen als spätgotische Hallenkirche errichtet wurde. Das Dresdner Büro Whitebox schuf eine raumgreifende, das gesamte Kirchenschiff einbeziehende Inszenierung, die die wertvollen Exponate, darunter ein spätgotischer Flügelaltar, großformatige liturgische Bücher u.a.m., anschaulich präsentierte.

Die Ausstellung vermittelte vor dem Hintergrund von Leben und Wirken des Bischofs Johann von Salhausen, der als Ich-Erzähler durch die Ausstellung führte, einen sinnlichen Eindruck vom kirchlichen Leben am Vorabend der Reformation und erklärte eingängig, welche Aufgaben ein Bischof wahrnahm und wie Bistum und Hochstift Meißen in die politischen und kirchlichen Strukturen Sachsens eingebunden waren.

Vor 100 Jahren endete die Königsherrschaft in Sachsen. Die Novemberrevolution zwang König Friedrich August III., am 13. November 1918 auf den Thron zu verzichten. Die politische Ordnung Sachsens änderte sich radikal. Die Sonderausstellung „Macht euern Dreck alleene“ in Schloss Pillnitz zeigt, wie die Monarchie in Sachsen zusammenbrach und was aus dem König und seinen Schlössern nach der Revolution wurde. Bisher noch nie gezeigte Dokumente, Fotos und Filme veranschaulichen, wie das Königshaus vor und nach der Revolution lebte und wie es mit dem einschneidenden Umsturz umging. Der originale Schreibtisch, auf dem in Schloss Guteborn der letzte sächsische König seine Worte zum Rücktritt schrieb, ist erstmals im Schloss Pillnitz ausgestellt.

Mit 50.000 Besuchern war es die erfolgreichste jemals in Pillnitz gezeigte Sonderausstellung.

Sonderausstellung Pillnitz 27. April – 3. Oktober 2018

Das Zentrum für Kultur // Geschichte verbindet kulturelle und historische Fakten mit der Gegenwart und bewahrt sie vor dem Vergessen. Wir bieten maßgeschneiderte Leistungen u. a. in Form von Ausstellungen, Museumskonzeptionen, Publikationen, Recherchen und Exkursionen. Unsere Arbeiten sind wissenschaftlich fundiert und dennoch allgemeinverständlich. Moderne Publikationen mit zahlreichen Hintergrundinformationen regen zum Mitdenken an und sind optisch ansprechend gestaltet. Erst dadurch lassen sich Kultur und Geschichte mit allen Sinnen erfahren.